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Kanu-Polo

Spritzendes Wasser, wirbelnde Paddel, wendige Boote und ein fliegender Ball:
Das ist Kanu-Polo, das Mannschaftsspiel des Kanusports.

Um eine grobe Vorstellung von Kanupolo zu bekommen kann man es als Mischung aus Basketball, Handball und Wildwasserslalom umschreiben. Es handelt sich aber um eine völlig eigenständige Ballsportart mit eigenen Gesetzmäßigkeiten. Gespielt wird auf stehendem Wasser. Es ist ein schnelles Positionsspiel mit fliegenden Positionswechseln. Zur Fortbewegung dienen Einerkajaks, der Ball wird überwiegend mit den Händen, teilweise auch mit dem Paddel geführt. Durch den Einsatz der Paddel auch zur Ballführung und zum Stören des gegnerischen Spiels bekommt Kanupolo eine ganz eigene Note: Aufgrund der Tatsache, dass die Spieler eine Reichweite mit dem Paddel von mehr als zwei Metern haben, können die Räume trotz der vergleichsweise langsamen Fortbewegung mit den Kajaks leicht eng gemacht werden.

Diese einzigartige Kombination von Ball, Boot und Wasser einerseits sowie von Kampf, Technik und Athletik andererseits macht diese Sportart insbesondere für Jugendliche interessant und attraktiv. Doch auch Kanusportler aus anderen Disziplinen und Nicht-Kanuten begeistern sich zunehmend für diesen Mannschaftssport.

Kanu-Polo liegt im Trend, aber neu ist dieser Sport nicht. Er gehört zu den Wettkampfdisziplinen des Kanusports mit offiziellen Regeln und Wettkämpfen. Schon 1927 wurden die ersten Deutschen Meisterschaften durchgeführt